Über mich

Im Jahre 2013 musste ich erkennen, dass „meine“ Kirche, die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers,
im Innern die Appetitlichkeit und den Geborgenheitsfaktor einer Kläranlage aufweist.

Die Kirche in ihrem IST-Zustand ist ekelerregend!

  • Da haben wir karrierefixierte Superintendent*innen, gleichgültige Landessuperintendent*innen und mit Ralf Meister einen völlig unfähigen Landesbischof.
  • Wir haben eine Rechtsabteilung der Landeskirche, die das Recht biegt und Gesetzesbrüche toleriert, unterstützt, gar einfordert.
  • Wir haben Kirchenvorstände, die sich einer Art Dauer-Machtrausch hingeben und der irren Auffassung sind, nach ihrer Wahl hätten die Wünsche und Interessen der Wähler*innen sie nicht mehr zu vertreten. (Schließlich seien sie ja gewählt und müssten daher nicht mehr den Aufforderungen der Gemeinde folgen, sondern könnten tun, was sie wollten.)
  • Wir haben nicht-theologische Hauptamtliche, die intensiv die Auffassung vertreten, es würde sich in Gottesdiensten weder um Gott drehen, noch seien die Handlungen der Pastorin/ des Pastors von Bedeutung, sondern es sei ihre eigene Person, um die es sich zu drehen hat. (Ich bitte mich richtig zu verstehen. Ich mag Musik. Wirklich. Doch wenn Musik und nicht Gott die Hauptrolle spielen soll und Personenkult um einen Kantor betrieben wird. Wenn dieser wie ein Götze verehrt wird und seine skurrilen Antipathien der Auslöser für die tiefe Spaltung einer Kirchengemeinde wird. Dann stelle ich fest, dass hier die Prioritäten eines Gottesdienstes und die inhaltlichen Schwerpunkte der Kirchengemeinde ad absurdum verdreht werden. Und das dies von der Landeskirche gedeckt wird, ja, gefördert wird, ist schockierend.)
  • Und nicht zuletzt haben wir da auch noch Gläubige, die der irrigen Auffassung sind, dass in der Kirche deren Stimme einen größeren Wert hätten, die regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besuchen würden. Ja, diese sogar einzig und allein zählen würden.
  • Oder die der Auffassung sind, bei der Kirche würde es sich um einen geschlossenen Club handeln, Zutritt nur gestattet mit gültigem Mitgliedsausweis.
  • Oder die der Meinung sind, Unrecht müsse man hinnehmen, man könne es totschweigen und man könne weitermachen, als sei nichts gewesen.
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Das macht fassungslos, hilflos, zornig und traurig zugleich!

Und dann sind da die Folgen

Da gibt es so unsagbar viele Gläubige, die aufgeben.

Und so viele Pastor*innen, die resignieren.

So viele Menschen, die am Ist-Zustand der Kirche kaputt gehen. Deren Seelen Schaden nimmt.

Pastor*innen die völlig erschöpft sind, seelisch und körperlich am Ende. Die unter Burnout und Depressionen leiden. Die ihr Pastorenamt aus Frustration resigniert aufgeben.

Und Menschen, die aus der Kirche austreten, weil sie die Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung der Kirche und der Realität im Kircheninneren nicht mehr aushalten. Die all das Unrecht und all die Unmenschlichkeit nicht mehr ertragen können.

Und Menschen, die, aus Angst davor, nicht christlich bestattet zu werden, doch noch in der Kirche bleiben und sich zugleich dafür schämen, dass sie diese Angst haben und ihr nachgeben.

All das macht mich zornig

Die Kirche ist in einem ekelerregenden Zustand! Das ist sie auch deswegen, weil so viele Gläubige denken, es sei alles in Ordnung. Das dachte ich ja auch. Bis ich 2013 erkannte, welch eine fatale Fehleinschätzung das ist. Seither hat sich NICHTS verbessert. „Weiter so“, ist nachwievor die vorherrschende Geisteshaltung.

Mein Glaube wird mit Füßen getreten. Und das von jenen, die ihn nach innen und außen zu vertreten geschworen haben.

All das macht mich unglaublich zornig. Ich bin wütend. Ich bin stinksauer.

Und ich habe bei meiner Konfirmation vor Gott mein Wort gegeben, für meinen Glauben einzutreten.

Meine damalige Gemeinde bezeugte dies damals und gab mir ihrerseits (stellvertretend für unsere gesamte Kirche!) das Versprechen, mir in unserem gemeinsamen Glauben zur Seite zu stehen, mir ein Vorbild zu sein.

Und sowohl meine Gemeinde, als auch die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers in ihrer Gesamtheit, haben dieses Versprechen gebrochen!

Ich fühle mich von ihnen in meinem Glauben im Stich gelassen.

Ich fühle mich verraten und verkauft.

Und noch viel schlimmer: Es ist, als würden sie Jesus von Nazareth jeden Tag aufs Neue ans Kreuz nageln.
Ohne jedes Schuldbewusstsein. Ohne jedes Verantwortungsgefühl.

Darum gibt es GNdKP.de und deshalb steige ich auf die Laienkanzel. Im Internet, von meinem heimischen Sofa aus.

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin
Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin, Aufnahme bearbeitet mit Kamerafilter „Bleistift“.


Mein Name ist Carmen Splitt.
Ich bin streitbare Lutheranerin.
Ich arbeite als Social Media-Coach, Bloggerin, Kreuzspinnerin.

Und ich habe kein Verständnis für die weit verbreitete gleichgültige Feigheit,
mit der die Missstände in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
hingenommen werden.

Mehr über mich in beruflicher Hinsicht erfährst Du hier, auf meiner beruflichen Haupt-Website.
Zusätzliche Informationen über mich als Mensch, zu meinen politischen und ethischen Positionen, darüber wer ich bin und warum, erhältst Du hier, auf meiner privaten Haupt-Website.